Umweltschutz

Wohnungslosenhilfe ist weit mehr, als Menschen ohne Wohnung zu helfen, eine solche zu bekommen. Neben der Unterstützung zur Überwindung der vielen möglichen sozialen, gesundheitlichen und ökonomischen Probleme, die in die konkrete Bedarfssituation führten, ist dies vor allem die Stärkung eigenverantwortlichen Handelns.
Verantwortung für sein eigens Handeln zu übernehmen heißt aber auch, über die eigenen Probleme hinaus sozial zu denken und im Sinne der Gemeinschaft sozial und ökologisch zu handeln. Das Karl-Lemmermann-Haus fühlt sich diesem Vermittlungsauftrag verpflichtet. Dazu wurden, über die obligatorische Mülltrennung hinaus, folgende Projekte realisiert:

  • im Jahr 1997 wurde eine Anlage zur Regenwassergewinnung installiert, mit der große Teile der Toilettenspülung und Waschmaschinen im Haus beschickt werden.
    Einsparung bis zum 21.11.2017: 3.679 m³ Trinkwasser zuzüglich der Kosten für Abwasser und Dachentwässerung sowie der Einsparung beim Waschpulver, von dem man beim weichen Regenwasser deutlich weniger braucht
  • im Jahr 2002 wurde eine Solaranlage mit 40 m² Kollektoren auf dem Dach des Bewohnertrakts installiert, die die Warmwasserversorgung des KLH (vor-)heizt. Einsparung bis zum 21.11.2017: 173.076 KWh
  • im Jahr 2003 wurde eine Photovoltaik-Anlage von 40 m² auf dem Dach des Verwaltungstrakts installiert und der Strom an den örtlichen Versorger verkauft.
    Einnahme bis zum 21.11.2017: 54.095 KWh, die zu € -,457 /KWh (Preisbindung bis 2023) an den örtlichen Versorger verkauft werden.
Alle Werte sind stets aktuell an einer Visualisierung im Eingangsbereich des KLH abzulesen - sie fördern die Diskussion zu ökologischen Fragen und mahnen Bewohner, Mitarbeitende und Besucher des Hauses, pfleglich mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen.

Die genannten Projekte waren nur möglich mit der freundlichen Unterstützung von: